In den Browsermarkt ist spätestens seit Googles Chrome Bewegung gekommen und die Hersteller übertrumpfen sich gegenseitig mit immer besseren Programmen. Klar, dass dabei nicht mehr alle alten Versionen betreut werden können. Wenn die bei Mozilla übliche Gnadenfrist von sechs Monaten nach Erscheinen des Nachfolgers eingehalten wird, erwischt das End of Life demnächst Firefox 2.
Mike Beltzner, der Direktor von Firefox, kündigte an, dass nur noch zwei Sicherheits-Updates veröffentlicht werden, bevor der Support für Firefox der zweiten Generation im Dezember endet. Ohnehin sind schon zwei Drittel der Feuerfuchs-Nutzer auf die aktuelle Version umgestiegen. Bevor jedoch ein endgültiges Datum für das End of Life (EOL) der Fassung 2.0.0.19 gesetzt wird, bittet Beltzner die Entwicklergemeinschaft um Rückmeldung und besänftigt dabei auch besorgte Anwender.
Einige befürworten nämlich die Aufrechterhaltung der alten Version, da sie die Rendering-Engine Gecko 1.8 enthält, auf der sowohl Thunderbird 2 als auch Mozillas Browser-Alternativen SeaMonkey und Camino basieren. Beltzner beruhigt die Befürchtungen, indem er betont, dass der Fokus zwar nicht mehr auf der Gecko-Engine liegen, die Anwender von Thunderbird 2.0 aber nicht im Regen stehen gelassen werden. Denn auch der alternde Client soll, wie schon nach der Einstellung der Browserversionen 1.0 und 1.5, weiterhin unterstützt werden.
Zu den Neuerungen des im Sommer gestarteten Firefox 3 gehören die erhöhte Geschwindigkeit, eine verbesserte Stabilität und verschärfte Sicherheitsfunktionen. Um auf die aktuelle Version 3.0.3 umzusteigen, kann das Update hier manuell heruntergeladen werden. Wenn man früher einmal das automatische Update abgelehnt oder deaktiviert hat, kann man es unter “Extras” im Menü “Einstellungen” und dem Punkt “Erweitert” wieder aktivieren. Wer hier bei dem Reiter “Update” das Häkchen wieder setzt, wird in Zukunft kein Update mehr verpassen.
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